Dokumentation der Barcamp-Sessions um 16.00 Uhr

Der fünfte und letzte Teil der Barcamp-Dokumentation 2016 fasst die Themen und Ansätze des WelcomeCamps Berlin noch einmal zusammen. Es geht um Helfer und Geflüchtete, um persönliche Gespräche und repräsentative Umfragen sowie über gedruckte Bücher und soziale Netze jeweils als Werkzeuge der Kommunikation.

Session: Trauma & Flucht

Christiane Lehmann

Was ist Trauma & Flucht?

  • ein Buch für ehrenamtliche Helfer, welches die Herausforderungen für Geflüchtete und Volunteers thematisiert und Lösungsansätze aufzeigen soll.

Worum ging es in der Session?

Wie ticken Refugees wie ticken Helfer, bezogen auf Erwartungen, Mentalität und (interkulturelle) Kommunikation? Chrissy konnte zusammen mit Tom auf eigene Erfahrungen verweisen und stellten die Frage nach Verbindlichkeiten auf beiden Seiten in den Mittelpunkt ihrer Session.

Es geht, unter anderem aus kultureller Sicht, eben nicht um Dankbarkeit oder Bestätigung für die Helfer, sondern um wichtige Unterstützung in unbekannter Umgebung und ’neuer‘ Herangehensweisen. Und trotzdem spielt es eine große Rolle für die Verständigung, sich auch als Helfer zu öffnen, um eine gemeinsame Ebene zu erreichen.

Wichtig ist es außerdem, Informationen nicht nur zu vermitteln, sondern verständlich zu erklären.

 

Mehr Informationen unter:

  • christiane_lehmann@arcor.de

Session: Social Media Tools

Oliver Berger

Was ist Social Media?

  • digitale Medien und Technologien, die es Nutzern ermöglichen, sich untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft zu erstellen.

Worum ging es in der Session?

Es ging vor allem um die bestmögliche Verbreitung eigner und relevanter Inhalte. Oliver machte durch die Verwendung von Legobausteinen deutlich, dass die optische Aufbereitung sehr wichtig ist. Weiterhin ging es um eine klare Aufgabenverteilung (zum Beispiel über Trello), die möglichst kollaborative Erstellung und Pflege von Redaktionsplänen (zum Beispiel über Google Drive) sowie das Monitoring für die ständige Optimierung (zum Beispiel über Netvibes).

Für das Community Management selbst gelte es, Influencer zu identifizieren, zu binden und zu integrieren, um so nicht nur die eigene Reichweite und den Erfolg der eigenen Aktivitäten zu steigern, sondern sie auch für den direkten Umgang mit Fans un Followern einzubinden, so dass sich diese sowohl möglichen Trolle als auch Support-Anfragen widmen.

 

 

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Session: Science Hero

Tatje Schape

Was ist Sience Hero?

  • eine Online-Plattform für Umfragen, die zum Beispiel auch direkt oder indirekt für die Flüchtlingshilfe genutzt werden kann.

Worum ging es in der Session?

Tatje sammelte mit den Teilnehmern ihrer Session Fragen, die Geflüchteten gestellt werden könnten um ein repräsentatives Ergebnis über die gefühlte und tatsächliche Situation von Refugees zu erhalten, welches wiederum in konkrete Maßnahmen übersetzt werden kann.

  • Was brauchst du, damit du dich wohlfühlst?
  • Was sind positive/negative Erfahrungen?
  • Wie wird Gastfreundschaft erlebt?

 

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Session: Clarat

Janne Schulitz

Was ist Clarat?

  • ein umfassendes Portal, auf dem Geflüchtete Unterstützungsangebote findet, dabei geht es ausschließlich um die Bereitstellung von Hilfe und Information, nicht um Beratung.

Worum ging es in der Session?

Viele Initiativen stehen vor der Herausforderung für ihre Hilfsangebote auch die passenden Rezipientenbzw. die richtigen Kompetenzen in Form von ehrenamtlichen Helfern zu finden. Der Weg der direkten Ansprache auf Barcamps oder in Notunterkünften ist nicht nur sehr zeitaufwendig, sondern scheitert oft auch an sprachlichen Barrieren.

Die erarbeiteten Lösungen bezogen sich zum einen auf eine klarere Zielgruppendefinition und zum anderen dem Zusammenschluss mit möglichen Kommunikatoren. Als Beispiel wurden Zeitungen und Blogs genannt, die in der Muttersprache der Geflüchteten berichten.

 

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