Das WelcomeCamp Team – wer, wie, was, warum, wieso, weshalb?

Fast ein Jahr ist vergangen und aus dem WelcomeCamp 2016 sind wichtige Projekte, neue Freundschaften, etablierte Netzwerk-Veranstaltungen und weitere Diskussionen zur Willkommenskultur entstanden. Die Schwerpunkt-Themen haben sich verlagert:  Es gilt zusammen mit den Geflüchteten das gemeinsame Leben, den Alltag zu bestreiten, die Suche nach Ausbildungsmöglichkeiten, Jobs und Wohnungen nachhaltig zu meistern. „Wo stehen wir jetzt?“ – Das WelcomeCamp 2017 am 15. Juli 2017 soll für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Newcomer und Alteingesessene die Möglichkeit bieten, die bestehende Fragen zu diskutieren und  Antworten zu finden.

Beim WelcomeCamp Berlin sollen sich Initiativen, Organisationen, Refugees , Ehrenamtliche und auch Engagierte aus der Kommunikationsszene (Blogger, Marketer, Community Manager, Designer, Entwickler) vernetzen. Die Teilnehmer sollen voneinander lernen und sich gegenseitig unterstützen. Diese Plattform soll helfen, Verständnis der jeweiligen Disziplinen und Aufgaben zu entwickeln, Schnittstellen aufzeigen sowie konkrete Aufgaben und gemeinsame Projekte über das Barcamp hinaus entstehen zu lassen.

Safe the Date! Am 15. Juli 2017 findet das WelcomeCamp im FMP1 am Franz-Mehring-Platz (Nähe Ostbahnhof) statt.

Und nicht vergessen: Sharing is Caring!

– Euer WelcomeCamp Team –

Anica Harder

Top Speaker der Deutschen Post, Consultant für Direktmarketing und Grafikdesignerin – das ist Anica Harder. Sie berät Ihre Kunden zu diversen Themen im Bereich Marketing in ganz Berlin und entwickelt mit ihnen gemeinsam kreative Kommunikationslösungen. Außerdem erobert sie kulinarische Welten mit ihrem Projekt dem Social Media Dinner. Beim #smdb wird nicht nur getwittert, sondern auch gegessen. Es geht um die Begegnung im Netz und in der echten Welt, die geteilte Leidenschaft für gutes Essen, gutes Netzwerken und Social Media.

“Wie sich Menschen in Krisengebieten fühlen, wie sie leben und nach welchen Lebens-Alternativen sie suchen müssen, das kann ich mir nur sehr schwer vorstellen oder allerhöchstens aus unseren Geschichtsbüchern herauslesen. Es macht mich traurig, wenn ich daran denken muss, dass Verzweiflung und Leid den Alltag vieler hundertausender Menschen bestimmt. Für mich ist es selbstverständlich, dass ich helfe, wo ich kann und mich auch über Kleider- und andere Spenden hinaus engagiere.”

Henry Schröder

Henry Schröder ist freier Berater für Unternehmenskommunikation. Seine Kunden setzen mit ihm Projekte im Bereich digitaler Kommunikation, Krisenkommunikation oder auch Content-Strategie um. Gemeinsam mit Pamela Unterberger ist er aktuell dabei, die Agentur für Kommunikation “Monkey in the Head” in Berlin zu gründen. Mit Anica Harder hat er das Social Media Dinner ins Leben gerufen und teilt mit ihr die Leidenschaft für gutes Essen, gutes Netzwerken und Social Media.

“Wegzuschauen ist für mich keine Option, über die aktuelle Situation am Stammtisch zu schimpfen auch nicht. Das WelcomeCamp gibt mir die Möglichkeit, aktiv zu werden und ein Zeichen zu setzen: für Menschlichkeit, für gelebte Willkommenskultur und für ein aktiv unterstützendes Miteinander.”

Bastian Koch

Bastian Koch (37) ist Gründer und Geschäftsführer der Agentur keksbox und betreut seit 2007 mittelständische Unternehmen, kulturelle Institutionen sowie Online-Magazine bei der Planung und Umsetzung ihrer digitalen Strategie.

“Das WelcomeCamp ist für mich die Möglichkeit, erstens Initiativen und Organisationen zu helfen, die sich keine Berater oder Agenturen leisten können und zweitens ein Zeichen zu setzen. Es ist wichtig zu beweisen, dass Willkommenskultur hier in Deutschland wirklich gelebt wird und weitaus stärker und lauter ist, als die allgegenwärtige, teilweise ohrenbetäubende Fremdenfeindlichkeit.“

Marc Breidbach

Marc Breidbach ist Senior Social Media Manager bei Competence Call Center und dort u.a. für Monitoring & Evaluation im Consumer Interaction Center (CIC) eines großen Erfrischungsgetränke Herstellers verantwortlich.

“Kleider sammeln, Geld spenden… das war mir irgendwann einfach zu wenig. Und schaut man sich die aktuelle politische Lage an, so erscheint es mir um so wichtiger “Flagge zu zeigen” und ein positives Signal zu senden. So, here I am!”

Stephan Levin

Stephan Levin (47) ist Bankkaufmann der “anderen Art” und arbeitet seit 1993 bei der Berliner Volksbank. Dort betreut er auf strategischer und redaktioneller Ebene die Online Medien inklusive der Social Media Kanäle.

“Das WelcomeCamp gibt mir die Chance mehr zu tun, als nur anonym Klamotten an Hilfsbedürftige zu geben und auf Facebook Likes unter Proasylbeiträge zu setzen. Ich will Gesicht zeigen für das Gute in Deutschland und für eine aktive Willkommenskultur eintreten. Es gibt viele Möglichkeiten, etwas zu tun – man muss nur damit anfangen.”

Frank Feldmann

Frank organisiert seit 2007 Barcamps. Menschen, die ein gemeinsames Thema verbindet, treffen sich auf Augenhöhe, kreieren sich ihren Tag, teilen ihr Wissen und ihre Erfahrungen. Insbesondere dieser selbstbestimmte und partizipatorische Charakter der Barcamps begeistert Frank immer wieder.

“Die Willkommenskultur sagt sehr viel über den Zustand einer Gesellschaft, eines Landes aus. Ich bin gern Teil einer Initiative, die sich – bei allen Schwierigkeiten – humanistisch für die Rechte derer einsetzt, die es am nötigsten haben, die in Notsituationen Hilfe benötigen. Als Vater zweier Kinder möchte ich ein Signal für die Zukunft setzen.”

Omid Feroozi

Omid ist ein absolutes Kommunikatons- und Sprachgenie. Der 19-Jährige stammt ursprünglich aus Afghanistan und lebt seit 1,5 Jahren in Berlin. Er spricht acht (!) Sprachen. Zusammen mit seinem Freund Fardin ist er bald auf Youtube zu finden: The Friendies berichten, auch im Dialog mit anderen Geflüchteten, über ihr Leben und ihre Erfahrungen. Für Omid ist das aber noch lange nicht genug Kommunikation. Um einen Treffpunkt für einen interkulturellen Austausch zu schaffen, hat Omid das Sprachcafé im Café Maggie initiiert.

„Ich bin beim WelcomeCamp dabei, um neue Leute zu kennenzulernen und mehr über andere Flüchtlinge und Newcomer zu erfahren. Und weil ich glücklich bin, hier zu sein !!!“

Viola Fehn

Viola ist dreifache Mutter und war bereits in verschiedenen Agenturen und Redaktionen tätig, hat Veranstaltungen organisiert, Interviews geführt und Werbemittel gestaltet, seit zwei Jahren betreut sie ihren eigen Foodblog Bei Lola zu Hause und macht aktuell eine Weiterbildung zur staatlich anerkannten Social Media Managerin.

„Menschen, die aus Krisengebieten fliehen mussten, haben alles zurücklassen müssen und so unvorstellbar vieles durchgemacht. Schon alleine deshalb sollte es selbstverständlich sein, sie vorbehaltslos zu empfangen und eine aktive Willkommenskultur zu leben. Und mindestens genauso wichtig wie aktive Hilfe ist das Verständnis dafür, dass jeder Mensch, der nach Deutschland kommt, eine Bereicherung für unsere Gesellschaft darstellt.“