Session-Board, WelcomeCamp 2016, Foto Andy Weiland

Was muss ich erfüllen, um eine Session zu halten? Kann jeder eine Session halten?

Gleich mal vorweg: Barcamps sind Unkonferenzen. Das heißt, es gibt kein striktes Programm, keine konkrete Trennung zwischen Teilnehmern und Sessiongebern. Jeder der möchte, darf eine Session geben, wenn das Interesse im Plenum vorhanden ist. Aber gibt es bestimmte Anforderungen, die Session-Geber erfüllen müssen?

Zuerst die Idee

Das wichtigste ist eine Idee. Jeder, der eine Idee hat, kann eine Session anbieten. Dabei kann es sich um einen Impulsvortrag, die Vorstellung eines Projektes oder eine reine Diskussionsrunde zur Diskussion eines konkreten Problems oder einer bestimmten Fragestellung handeln. Aber auch sehr viel praktischere Sessions sind möglich: Beim WelcomeCamp wird in diesem Jahr sogar eine Cricketsession angeboten, die verdeutlichen soll, wie durch Sport nicht nur sprachliche Barrieren überwunden werden.

Und natürlich bringen auch einige Sessiongeber Präsentationen mit, um mit Bild oder Videomaterial ihren Vortrag zu unterstützen. Der Kreativität der Teilnehmer – deiner Kreativität! – sind keine Grenzen gesetzt. Alle Session-Räume sind mit Beamer, Flipchart und Moderationsmaterial ausgestattet.

Wie kreativ sind denn die anderen?

Hier geht’s zu euren bisherigen Sessionvorschlägen, die ihr gern – auch mit euren Wünschen – ergänzen könnt.

Session WelcomeCamp 2016, Foto Andy Weiland

Rahmenbedingungen

Alles ist erlaubt, wenn Dialog und Wissenstransfer unter den Teilnehmern angeregt werden. Die einzige Grenze, die für eine Session gilt, ist eine zeitliche: Maximal 60 min darf eine Session dauern. Besser ist es jedoch, ca 45 min einzuplanen, da zwischen den Sessions oftmals die Räume gewechselt werden müssen und die Sessiongeber der nächsten Session fairerweise auch ein paar Minuten Vorbereitungszeit haben sollten.

Fakten:

  • Jeder kann eine Session halten
  • maximal 60 min, besser 45 min
  • mehrere Sessions paralell
  • offene Türen, Sessions dürfen immer verlassen oder betreten werden
  • Schaut ruhig auf eure Handys: es darf getwittert werden! Liveberichterstattung auf allen Kanälen machen den Erfolg von Barcamps aus!

Session-Board für mehr Überblick

Direkt nach der Vorstellungsrunde erfolgt der Session-Pitch, das eigentliche Herzstück eines jeden Barcamps. Dabei stellen die Session-Anbieter ihr Thema und vor und schreiben es auf eine Session-Karte.

Per Handzeichen gibt das Plemum ein erstes Feedback. Je nach voraussichtlicher Teilnehmerzahl werden die Sessionräume und Zeiten nun über das Session-Board verteilt. Es gibt insgesammt 5 Räume und je 3 Session-Slots am Vormittag und am Nachmittag.

Demnach können 30 Sessions geplant werden. Sind alle Räume belegt, können die Session-Anbieter aber auch spontan kleinere Sessions im Gemeinschaftsbereich geben oder, wenn das Wetter es erlaubt, in den Außenbereich der Location ausweichen. Die zentrale Anlaufstelle aller Barcamper ist von nun an das Session-Board.

Session-Board vom letzten WelcomeCamp, Foto Andy Weiland

Das hört sich gut an, aber du würdest den Session-Pitch gerne proben? Kein Problem! Bei unserem WarmUp in OMAs Café gibt es einen Probedurchlauf! Das Programm zum WarmUp findest du hier. Und hier findest du die Tabelle mit Sessionvorschlägen. Lass dich inspiriern oder trag deine Idee ein!