Foto: Andi Weiland, www.andiweiland.de

Feedback, bitte.

Knapp sechs Wochen nach dem WelcomeCamp 2017 haben wir euer Feedback zum Camp ausgewertet und sind damit sechs Wochen schneller als bei der ersten Ausgabe im letzten Jahr. Wieder ging es um Feedback zur Organisation, den Teilnehmern und den Sessions.

Hier geht es zur Auswertung zum WelcomeCamp 2016.

Bevor wir also die Dokumentation aller gehaltenen Sessions veröffentlichen, hier schon mal ein allgemeiner Blick von den Teilnehmern auf das Barcamp zum Thema Willkommenskultur. Es scheint, ihr habt euch (wieder) sehr wohl gefühlt. Aber wie habt ihr eigentlich vom WelcomeCamp erfahren?

 

WelcomeCamp 2017

Nicht bekannt aus Funk & Fernsehen

Bereits im letzten Jahr wurden zwei Drittel über Freunde/Social Media auf das Barcamp aufmerksam. In diesem Jahr freuen wir uns auf über 20% Wiederkehrer. Presse-/Blogerwähnungen, Google Treffer, der Besuch von Veranstaltungen zur Präsentation des WelcomeCamps sowie Plakate und Aufkleber in Sprachcafés, Initiativen und ausgewählten Shops und Lokalitäten waren immerhin für ein Viertel der Teilnehmer verantwortlich.

Erwartungen

Warum wir das WelcomeCamp zum zweiten Mal veranstaltet haben, wissen wir. Es war und ist unser Bestreben, Menschen und Initiativen zusammen zu bringen, Erfahrungen zu teilen und Stärken zu bündeln. Das ganze in der Hoffnung, einzelne Projekte entstehen zu lassen bzw. zu fördern und ganz allgemein gesellschaftlichem Engagement eine Plattform zu geben.

Aber wie sahen das unsere Teilnehmer?

Auch für die Teilnehmer ging es nachweislich um Vernetzung und Informationsaustausch sowie die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden. Wir sind froh, dass wir diesen Erwartungen zum allergrößten Teil gerecht werden konnten.

Das führt uns im nächsten Abschnitt zu der Frage, wie sich die knapp 150 Teilnehmer eigentlich zusammen gesetzt haben.

Teilnehmer

Die Umfrage haben wir in Deutsch, Englisch und Farsi/Dari angeboten. Dass so wenig (keine) von den anwesenden 30 Geflüchteten/Newcomer (20%) in der Grafik auftauchen, liegt daran, dass sich die meisten von ihnen selbst zu Initiativen zugehörig fühlen und eben nicht als Betroffene abgestempelt werden wollen.

Unser Thema war „Where are we now“ und das spiegelt sich auch in den Zahlen wieder. 2016 war die Aufteilung zwischen Initiativen, Ehrenamtlern und Kommunikationsleuten (Entwickler, Designer, Marketer) noch sehr ausgeglichen. In diesem Jahr stellen die Volunteers die größte Gruppe. Dass in diesem Jahr knapp ein Fünftel der Teilnehmer aus Politik und Wirtschaft sowie ohne direkten Bezug zur Flüchtlingsszene dabei war, bestätigt unser offenes Konzept mit dem Schwerpunkt auf die gesellschaftliche Integration.

Wie geeignet war das WelcomeCamp für folgende Zielgruppen

Die Zahlen zur Eignung des Formats für die unterschiedlichen Zielgruppen sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich positiver ausgefallen. Hintergrund dafür dürften die konkreten Themen und das Angebot der mehrsprachigen Sessions gewesen sein.

Durchführung

Das große Ganze

hat offensichtlich ziemlich gut funktioniert. Bereits 2016 waren wir von den Bewertungen zur Durchführung mehr als geschmeichelt. Dass diese überhaupt noch verbessert werden konnten, liegt an den regelmäßigen Blogposts inkl. neu aufgelegten FAQ, an dem Ausnutzen der Möglichkeiten durch Eventbrite beim Ticketing (Plus 1 Tickets, Warteliste) und einer Warmup Veranstaltung, bei der ziemlich viel gepasst hat. Auch Dank unserer Partner in Omas Café, die nicht nur die Infrastruktur gestellt haben, sondern auch mit dem syrischen Catering beste Grundlagen für eine gelungene Netzwerk-Veranstaltung gelegt haben.

Das große Ganze

Auch die Voraussetzungen am FMP1 waren erneut nahezu optimal und auch hier gilt der Dank unseren Partnern für Logistik und Verpflegung. Und selbst die Sessions waren so fesselnd, dass einige Teilnehmer nicht einmal das offensichtlich gut funktionierende WLAN ausgetestet haben.

A pro pos Sessions!

Sessions

Aus Sicht der Teilnehmer und Sessionholder

In fünf Slots konnten wir insgesamt 23 Sessions anbieten. Die Anzahl der besuchten Sessions pro Teilnehmer ist konstant hoch geblieben und verdeutlicht das Interesse, das Engagement und die konstruktive Stimmung vor Ort.

Die Benotung der Sessionqualität durch die Teilnehmer hat sich von einer guten 3 auf eine stabile 2 verbessert. Das liegt zum einen an den anwesenden Top-Speakern beim WelcomeCamp, zum anderen auch in der Etablierung des Formats …

… sowie sicher auch an den Voraussetzungen für die Sessionholder. Auch hier haben wir eine deutliche Verbesserung der Bewertung von einer glatten 2,0 im letzten Jahr auf eine 1,4 mit Sternchen in 2017.

Fazit

Wir machen weiter!

Man soll sich ja nicht selbst loben, deshalb freuen wir uns, dass ihr das übernommen habt! Und weil ihr es seid, verraten wir hier mal ganz, ganz leise: das 3. WelcomeCamp Berlin findet am 30. Juni 2018 erneut in den Räumlichkeiten des FMP1 statt. Wenn ihr euch jetzt schon als Teilnehmer, Helfer, Partner, Sponsor committen möchtet oder jemanden kennt, der jemanden kennt, der jemanden kennt … nutzt die Kommentare oder schickt uns einfach eine Nachricht!

Ihr seid das Camp!