Screenshot aus der Blogging-Session mit Daniela Sprung von BloggerABC

Man muss Lust auf Menschen haben

Daniela Sprung ist Bloggerin aus Leidenschaft. Auf bloggerabc.com veröffentlicht sie seit 2014 Artikel, die sich mit der Welt des Bloggens beschäftigen. Angefangen hat sie mit dem Blog, um eine Visitenkarte zu ihren Leistungen für potenzielle Arbeit- und Auftraggeber etablieren. Schnell ist daraus eine Marke geworden, die jeden Monat mehrere Tausend Menschen erreicht.

Ihre Session selbst begann Daniela mit 7 Tipps zum Starten eines Blogs:

  1. Brennt wirklich für eurer Thema , sonst wird es schnell ermüdend.
  2. Begreift euch als Teil des Blogs. Begreift den Blog als Teil von euch und eurer Persönlichkeit.
  3. Lasst euch nicht vom Wettbewerb einschüchtern. Bestehende Vielfalt zu einem Thema erleichtert eher die Abgrenzung.
  4. Baut euch ein Netzwerk auf, um Feedback einzuholen und Multiplikator*innen zu gewinnen.
  5. Schreibt anspruchsvoll über konkrete Problemlösungen, bietet mehrwertige Inhalte.
  6. Findet eure Nische und euren Stil, dann findet ihr auch Leser*innen.
  7. Nehmt euch die Zeit. Der Erfolg kommt nicht von heute auf morgen.

Daniela und ihr Blog sind mittlerweile eine feste Größe auch in der analogen Welt. Wir haben mit ihr im Vorfeld des WelcomeCamps über ihr Veranstaltungsformat Blog4Business gesprochen. >>>

Empfohlener Artikel

Die Session-Dokumentation „How to Blog“

tl;dr: „Ein Blog ohne Twitter ist machbar, aber sinnlos“

Bei der Bekanntmachung von Blogs spielen, laut Daniela, auch die sozialen Netzwerke eine besondere Rolle, wenn diese denn entsprechend bespielt werden. Dasd heißt: welche Netzwerke passen zu euch, eurer Zielgruppe und sind innerhalb der zur Verfügung stehenden Zeit überhaupt zu bearbeiten. Daniela Sprung setzt hauptsächlich auf Twitter, weil sie hier frühzeitig über Trends informiert wird, hier die Zielgruppe findet und ihr der direkte Austausch zwischen den Nutzer*innen in Verbindung mit bildhafter, knapper Sprache (max. 280 Zeichen) entgegen kommt. Die Schnelllebigkeit des Netzwerkes gibt ihr außerdem die Chance mehr als einmal auf bestimmte Veröffentlichungen hinzuweisen. Neben den sozialen Netzwerken können auch Newsletter oder  E-Mail-Signaturen genutzt werden, um auf Neu-Veröffentlichungen hinzuweisen.

Für die Bekanntheit, Reputation und Glaubwürdigkeit ist es darüber hinaus entscheidend, nicht nur „stumpf“ Artikel zu verlinken, sondern proaktiv Konakte aufzubauen, den Dialog zu suchen und Hilfestellung anzubieten. Der soziale Charakter dieser Medien kann darüber hinaus genutzt werden, um selbst Hilfe oder Feedback abzufragen oder über Gastbeiträge und Verlinkungen das Netzwerk zu stärken und den Mehrwert für die Zielgruppe zu erhöhen. Bei der Arbeit über Social Media darf jedoch nicht vergessen werden, dass das Blog die zentrale Anlaufstelle und – speziell für Corporate Blogs – das Wegeleitsystem in einen Shop, auf die Kontaktseite oder zu einem Bewerbungsformular ist und bleibt.

Für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) und die Leser*innenbindung empfiehlt Daniela vor allem zum Start eines Blogs (und unabhängig von der Textlänge) ein bis zwei Veröffentlichungen pro Woche. Für Einzelkämpfer*innen und kleine Teams empfiehlt sie Texte entsprechend vorzuproduzieren und möglichst zeitlos zu formulieren, so dass auch redaktionelle „Dürre-Phasen“ überbrückt werden können. Ein positiven Einfluss auf die (relevante) Reichweite kann man außerdem durch den richtigen Content Mix und die Zusammenarbeit mit Influencern erlangen.

Lasst uns wissen, wenn ihr euer Blog startet 🙂 Wir bedanken uns bei Daniela für die Einblicke und natürlich beim Team Session-Dokumentation für die Aufbereitung!

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